Zukunft

Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst

(Sprichwort aus Deutschland.)

„Ja hätten wir nur vor 22 Jahren angefangen, den Föderalismus in Deutschland in Bezug auf unsere Bildung auf den Prüfstand zu stellen…,so stünden wir heute wesentlicher besser da.“Das meint u.a. Undine N.-Sommerer in dieser Bürgersprechstunde. Obwohl unsere Politiker und Beamtenträger die Lage oft schönreden, ist auch an unserem Land Sachsen die Bildungsmisere nicht vorbeigegangen. So rutscht seit zwanzig Jahren das Niveau mehr und mehr nach unten. Die „Schulabrecher“ steigen. Es wird sogar gestritten, dass das „Sitzenbleiben“ oder Hausaufgaben aufgeben, am besten total wegfallen könnte. Die Lehrer werden schlecht bezahlt, die Ausfallstunden an den Schulen häufen sich, soziale Kompetenz und ordentliches Sprechen-ist fast schon Ausnahme. Betriebe klagen über mangelndes Allgemeinwissen, Grundkenntnisse in Mathematik und Deutsch sind mangelhaft oder fehlen ganz. Die Ausbildungszeiten werden zur Katastrophe (Referendariat der Lehrer/innen), da es die unterschiedlichsten Abgabe-und Bearbeitungsfristen in den verschiedenen Behörden/Stellen der verschiedenen Bundesländer gibt. Werden diese Fristen nicht eingehalten, entstehen Leerlaufzeiten, die kosten und im Ergebnis, können keine neuen Lehrer für das entsprechende Schuljahr eingesetzt werden… Das ist ein ewiger Kreislauf, der nie zu einem soliden gleichwertigen Standard im deutschen Bildungssystem führt und führen kann. Deshalb ist eine der wichtigsten Aufgaben, nicht mehr an den Symptomen „rumzudocktern“, sondern den wahren Ursachen auf den Grund zu gehen. „Allerdings müssen wir darüber diskutieren mit den jungen Leuten, die es betrifft und deshalb wollen wir eine AG in der Bürgerplattform zur Umsetzung bilden..(Nähere Infos auf unserer Internetseite sowie auch im Facebook). Es reicht offensichtlich nicht, nur vor dem Landtag in Dresden zu demonstrieren. Ebenso wenig brachten meine Aktivitäten im „Zukunftsdialog“ mit der Kanzlerin vor zwei Jahren. Sicher ist es ganz schwer, diejenigen Leute für einen grundlegenden Umbau zu überzeugen und zu bewegen, die in genau diesen verantwortlichen Positionen sitzen, die es aufzulösen gilt —-wir benötigen keine 16 Kultusministerien!— nämlich im Sinne einer allgemeinen soliden Bildung von Kindergarten beginnend bis etwa 6. Klasse, die länderübergreifend mit einheitlichen Schulbüchern, einheitlichen Abschlüssen und letztendlich auch kostenlos sein muss.“—so noch einmal

Undine N.-Sommerer