Unsinn

Sein Leben in freiwilliger Erkenntnis-Isolation

Was will er denn, der alte Mann? Hat ihn die Industrie mal wieder zum dummschwätzen aufgefordert.

Er, der nichts in die Rentenkasse einzahlt, fühlt sich bemächtigt darüber mit entscheiden zu können, wann und wie das Geld ausgegeben werden soll.

In seiner Hatz auf die Rente mit 63 labert er u.a., dass es dabei keine zusätzlichen Kosten für den Staat geben darf.

Gerade er,  der Chef des Ifo Institutes! Das ifo Institut, beispielsweise,  hat die Rechtsstellung eines eingetragenen Vereins. Es ist vom Finanzamt als gemeinnützig!? anerkannt und das  bedeutet , dass Zuwendungen an das Institut auch noch steuerlich abzugsfähig sind. Hätte er etwas Gewissen könnte er, weil sehr wirtschaftnah, auf das gemeinnützig verzichten. Das würde dem Steuerzahler schon mal ein bisschen Steuerverschwendung ersparen.

Herr Sinn, die Rente mit 63 ist eine Anerkennung für die bis dahin geleistete Arbeit, kein Geschenk vom Staat. Eine Wertschätzung! Aber das ist etwas, was der, in freiwilliger Erkenntnis-Isolation wirkende nicht kennt.

Meinetwegen kann Herr Sinn bis 80 “arbeiten” man sollte nur seine Theorien nicht weiter veröffentlichen.

Erspart uns das endlich!

Hinweis: Bei den obigen Bemerkungen handelt es sich ausschließlich um meine Meinung!   Die Meinung anderer Mitglieder kann durchaus abweichend sein.

 D.Schlei

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Ifo-Chef Sinn will das gesetzliche Renteneintrittsalter abschaffen

Quelle: rtr, dpa

Ifo-Präsident Hans Werner: Die Rente mit 63 ist ein "Flop" (Quelle: dpa)
Ifo-Präsident Hans Werner: Die Rente mit 63 ist ein “Flop” (Quelle: dpa)

Der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat sich für die Abschaffung des gesetzlichen Renteneintrittsalters in Deutschland ausgesprochen. “Die Politik sollte ernsthaft darüber nachdenken, die feste Altersgrenze für die Beendigung des Arbeitslebens vollständig aufzuheben und gegenüber dem Arbeitgeber einen Rechtsanspruch auf Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses zu gleichen Bedingungen zu ermöglichen”, fordert Sinn in einem Gastbeitrag für die “WirtschaftsWoche”.

Darin sieht der Ökonom die Chance, dass ältere Facharbeiter länger arbeiten. “Wer diese Option wählt, erhält seine Rente später”, schreibt Sinn. Dadurch könnten Arbeitnehmer ihre Rente aufstocken.

Rente mit 63 ein “Flop”

Die von der Bundesregierung eingeführte Rente mit 63 für langjährig Versicherte hält Sinn “volkswirtschaftlich gesehen für einen Flop”. Zwar ließe sich das Rentenalter durchaus flexibler gestalten. “Man könnte durchaus eine Rente mit 63 oder 64 Jahren erlauben. Nur müssten die Rentenabschläge versicherungsmathematisch korrekt berechnet werden, damit der frühere Austritt den Staat kein Geld kostet. Dazu müsste man für jedes Jahr, das ein Arbeitnehmer vor 65 in Rente geht, einen etwa doppelt so hohen Abschlag wie heute realisieren”, so Sinn.

Als Ausgleich für höheren Abschläge sollten Betroffene zur Rente beliebig viel Geld hinzuzuverdienen dürfen.

Noch keine Einigung bei Flexi-Rente

In den Verhandlungen von Union und SPD über Erleichterungen für einen flexiblen Rentenbeginn ist derweil eine Einigung nicht mehr in diesem Jahr zu erwarten. Die Gespräche würden Ende Januar fortgeführt, sagten die Verhandlungsführer der Koalitionspartner, Katja Mast (SPD) und Karl Schiewerling (CDU). Es seien noch einige “finanzwirksame Fragen” zu klären. Zuvor hatte die Koalitionsarbeitsgruppe mehrere Stunden beraten. Ursprünglich war eine Einigung noch vor Weihnachten geplant.

Mast und Schiewerling sprachen von einem “sehr sachlich und konstruktiv” geführten Gespräch, bei dem weitere Fragen aufgetaucht seien. Diese beträfen unter anderem begleitende Maßnahmen wie den Gesundheitsschutz im Rahmen des Präventionsgesetzes. “Aufgrund der hohen Termindichte und einiger noch zu klärender finanzwirksamer Fragen werden die Gespräche Ende Januar fortgeführt”, erklärten sie.

Bessere Zuverdienstmöglichkeiten

Union und SPD hatten bei der Verabschiedung der Rente mit 63 vereinbart, dass eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten prüfen soll, wie die Übergänge in die Rente sowohl vor Erreichen des Rentenalters als auch bei längerem Arbeiten über das Rentenalter hinaus flexibler gestaltet werden können.

Unter anderem sollen die Teilrente und die Zuverdienstmöglichkeiten erleichtert werden. Die Union will zudem stärker herausstellen, dass eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung über das Rentenalter hinaus die spätere Rente stark erhöht. Für jeden Monat einer längeren Beschäftigung gibt es bereits nach geltendem Recht einen Zuschlag auf die Rente von 0,5 Prozent.