Pluenderer

Draghi-und das Ausnehmen nimmt kein Ende!

Neues Jahr- altes Unheil!

Draghi, mein Feindbild in Sachen Finanzen, hat sich mal wieder gemeldet. Ihm geht das Ausplündern der Sparer und die Bereicherung der Bankster einfach nicht schnell genug.
Diesmal will er Staatsanleihen kaufen, selbst die Deutsche Bank äußert pro forma schon mal ihre Bedenken.
Es wäre eine Grauzone, so der Einwand.
Also was früher mal “kriminell” hieß, heißt heute Grauzone.
Staatsanleihen, so erinnere ich mich noch dunkel, sollten nicht gekauft werden können, wurde mal gesagt. Aber andere Staaten sollten ja auch für “Schuldenstaaten” nicht aufkommen müssen.
Also alles Lüge!
Nachdem er uns Sparer durch seine verfehlte Niedrigzinspolitik schon enteignet hat, tritt er jetzt nach und verlangt eine höhere Inflation.
Bedeutet, Du hast zwar voll gearbeitet, der Gegenwert des erhaltenen Geldes wäre der einer Halbtagsstelle.
Oder, was 70 Cent kostet, wäre 1,40 DM wert und was 1,40 DM wert ist, kostet heute 2,80 €.
Anders gesagt, der 5,- DM Schein war zwar nur die Hälfte wert, aber man kam doppelt so lang mit ihm aus.

Ist das nicht schon Inflation genug?

Das könnte man noch weiter ausführen, aber es ändert am Inflationsgeld “Teuro” nichts

Wie lange beugt sich Justiz und Regierung noch diesen Finanzhaien??

Hinweis: Bei den obigen Bemerkungen handelt es sich ausschließlich um meine Meinung!   Die Meinung anderer Mitglieder kann durchaus abweichend sein.

 D.Schlei

——————————————————————————–

Draghi treibt Anleihen-Pläne voran – Euro fällt

| rtr, t-online.de

EZB-Präsident Mario Draghi sieht die niedrige Inflation zunehmend als Problem (Quelle: Reuters)
EZB-Präsident Mario Draghi sieht die niedrige Inflation zunehmend als Problem (Quelle: Reuters)

Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt zu Jahresbeginn die Vorbereitungen für einen Kauf von Staatsanleihen voran – und schickt den Euro damit erneut auf Talfahrt. Die Vorbereitungen für “gegebenenfalls notwendige zusätzliche Maßnahmen” liefen, sagte EZB-Chef Mario Draghi dem “Handelsblatt”. Die Bundesbank hält das Vorgehen für heikel, da die EZB in eine Grauzone nahe der verbotenen Staatsfinanzierung zu geraten drohe. Die Käufe sind laut Draghi aber Teil des “Werkzeugkastens der EZB”.

Die Europäische Zentralbank ist laut Draghi bei der Wahrung der Preisstabilität stärker gefordert als noch vor einem halben Jahr. “Das Risiko, dass wir unser Mandat der Preisstabilität nicht erfüllen, ist jedenfalls höher als vor sechs Monaten”, warnte der EZB-Chef. Die klaren Worte Draghis gelten an den Märkten als Signal, dass die EZB die niedrige Inflation nicht mehr länger hinnehmen will. Für die nächste Woche anstehenden Inflationsdaten aus der Euro-Zone erwarten Experten, dass die Preise im Dezember zum Vorjahr leicht gefallen sind. Das von der EZB angestrebte Ziel einer Teuerungsrate von knapp zwei Prozent geriete damit außer Sichtweite.

“Müssen Deflationsrisiko angehen”

Selbst das Risiko einer Deflation ist laut Draghi nicht ganz ausgeschlossen: “Wenn die Inflation lange zu niedrig bleibt, kann es geschehen, dass die Leute auf weiter sinkende Preise setzen und ihre Ausgaben verschieben.” Ein solches Szenario kann eine Wirtschaft lähmen. Soweit ist es laut Draghi zwar noch nicht: “Aber wir müssen dieses Risiko angehen.” Laut EZB-Chefökonom Peter Praet beschäftigt die Währungshüter auch die Entwicklung des Ölpreises, der seit der letzten EZB-Sitzung Anfang Dezember weiter gefallen ist. Der Ölpreisverfall könnte eine negative Inflationsrate für einen längeren Zeitraum im Jahr 2015 bedeuten, warnte Praet jüngst in einem Interview.

Der Euro fiel am Freitag angesichts der Signale der EZB für eine noch expansivere Geldpolitik zeitweise auf ein Viereinhalb-Jahres-Tief und notierte zeitweise bei nur noch 1,2007 Dollar. Ökonom Niels Christensen von der Nordea Bank erwartet, dass der Kurs nach den Inflationsdaten nächste Woche unter die Marke von 1,20 Dollar rutschen dürfte: “Damit steigt der Druck auf die EZB, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.”

Auch die anstehende Parlamentswahl in Griechenland dürfte der EZB bei ihrer nächsten Zinssitzung Gesprächsstoff liefern. Die Euro-Zone werde nicht auseinanderbrechen, sagte Draghi. “Es gibt deshalb auch keinen Plan B.