Pegida

Es ist immer das gleiche.
Kaum ist die Demonstrationen in Dresden vorbei, kommen die Vorwürfe.
Ausländerfeindlichkeit, Hass und wer weiß was noch alles, werden den dort Anwesenden vorgeworfen.
Gut, beim Herrn Helmut Schmidt, den ich sehr schätze, kann man es nachvollziehen. So wie und durch wen er informiert wird, ist seine Aussage nachvollziehbar.
Schröder, für mich selbst ein Krimineller, sollte sich hier raushalten. Mit seinem Betrug am Volk hat er einen großen Anteil am Entstehen solcher Protestbewegungen.

Schäuble redet von Parolen, die keine Fakten ersetzen. Richtig, aber das wir dringend Zuwanderer in Deutschland brauchen, ist auch eine Parole, eine aus der Wirtschaft.

Herr Steinmayer, mit solch einer Ausländerpolitik des Ausnehmens anderer, ärmerer Völker, machen wir uns in der Welt lächerlich! Nicht mit einer Demo Andersdenkender!

Erstaunliches hört man aber vom Gabriel, der Marionette der Wirtschaft.
Wer mit “diffusen Ängsten spielt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, spricht nicht für die Mehrheit”.
Denkt er denn, dass es für die Mehrheit der Deutschen spricht? Wieviel Prozent der Wähler haben Ihn, haben die SPD, denn wirklich gewählt?

Ja und der Industriechef: Ulrich Grillo
“Zuwanderung tut gut”  -Ja seinen Wirtschaftsbossen.

Der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo , sprach sich ebenfalls deutlich für Zuwanderung aus: “Deutschland tut qualifizierte Einwanderung richtig gut.” Gegen jede Fremdenfeindlichkeit müsse vorgegangen werden.

Deutschland holt sich aus ärmeren Ländern, in ärmeren Ländern ausgebildete Fachkräfte, wie erbärmlich!
Statt diese Fachkräfte im Ursprungsland der Ausbildung zu belassen und damit anderen Völkern zu helfen . Hilfe zur Selbsthilfe. Statt dessen  beansprucht den Nutzen der guten Ausbildung lieber die deutsche Industrie und wirbt die Leute  ab. Die dortige, übrige Bevölkerung kann sehen wo sie bleiben. Das ist Ausländerfeindlichkeit!
Ausbildung unserer Jugend, Umschulung der “Älteren” kostet Geld und schmälert den Gewinn.
Das muß verhindert werden. Deshalb muß der Pool an Arbeitssklaven auch immer gut gefüllt sein. Werden es weniger, könnten die ja Forderungen stellen- das geht ja gar nicht. Gewinneinbrüche das ist ja unmenschlich gegenüber Aktionären, Bänkern und sonstigen davon allein Profitierenden.

Stichwort Fachkräftemangel:
Den einzigsten Fachkräftemangel den wir in Deutschland haben, ist der bei unseren Regierenden!

Unten  finden Sie einen  Mitschnitt der gestrigen PEGIDA Demo.
Ich habe ihn selbst noch nicht gesehen, möchte Ihnen dies aber nicht vorenthalten.
Die Politik hat uns schon so oft belogen, möge der Originalbericht dazu beitragen, daß sich jeder, unabhängig vom Fernsehen oder der Presse, sein eigenes Bild dazu machen kann.

Hinweis: Bei den obigen Bemerkungen handelt es sich ausschließlich um meine Meinung!   Die Meinung anderer Mitglieder kann durchaus abweichend sein.

 D.Schlei

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Neuer “Aufstand der Anständigen”

Altkanzler Schmidt und Schröder: Nein zu Pegida

06.01.2015 ,  AFP

SPD-Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder - Aufruf gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz (Quelle: dpa)
SPD-Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder – Aufruf gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz (Quelle: dpa)

 

 

 

Die Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder (beide SPD) sowie Dutzende andere Politiker und Prominente haben gegen die islamfeindliche Bewegung Pegida das Wort erhoben. Schmidt sagte der “Bild”-Zeitung, die Proteste appellierten an “dumpfe Vorurteile, an Fremdenhass und Intoleranz”. Das jedoch sei nicht Deutschland. Der Blick auf unsere eigene Geschichte und der wirtschaftliche Verstand sagten uns:Deutschland darf Flüchtlinge und Asylbewerber nicht verstoßen.”

Deutschland müsse weltoffen und tolerant bleiben. “Darum ein deutliches Nein zu Pegida!“, so Schmidt.

Altkanzler Schröder forderte einen neuen “Aufstand der Anständigen” gegen Fremdenfeindlichkeit. Dazu hatte Schröder im Jahr 2000 nach einem Brandanschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge aufgerufen. Einen solchen Aufstand “brauchen wir auch heute”. Er lobte die Haltung von Parteien und Kirchen, die eine “klare Position gegen Pegida gefunden haben”.

“Minderheit mit lauter Stimme”

Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schloss sich dem gemeinsamen Appell gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz an. “Parolen ersetzen keine Fakten: Deutschland braucht Zuwanderer”, sagte er der “Bild”-Zeitung.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erklärte, Pegida schade nicht nur dem Land, es werfe auch ein “schlechtes Bild auf Deutschland im Ausland”. Umso wichtiger sei es, zu verdeutlichen, “dass diejenigen, die da auf einigen Straßen ihre Parolen rufen, eine kleine Minderheit mit einer lauten Stimme sind”.

Ähnlich äußerte sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Wer mit “diffusen Ängsten spielt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, spricht nicht für die Mehrheit”.

Industrie-Chef: Zuwanderung tut gut

Der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, sprach sich ebenfalls deutlich für Zuwanderung aus: “Deutschland tut qualifizierte Einwanderung richtig gut.” Gegen jede Fremdenfeindlichkeit müsse vorgegangen werden.

Am Montagabend hatten sich erneut Tausende Demonstranten in mehreren deutschen Städten zu Protesten versammelt, darunter in Dresden und in Köln. Die Anhänger der Bewegung Pegida und ihrer Ableger protestierten dabei gegen eine von ihnen befürchtete Islamisierung des Abendlandes. Tausende Gegendemonstranten stellten sich ihnen entgegen.

 

Die Meinung von Helmut Schmidt 2005 im Focus

Quelle Focus:

Der Ex-Bundeskanzler verlangt im FOCUS einen radikalen Kurswechsel in der Ausländerpolitik.

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„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, sagte Helmut Schmidt in dem Interview. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“

„Fehlerhafte Entwicklung“

Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. „Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren“, sagte Schmidt. „Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“ Es sei deshalb falsch, Ausländer für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten oder könnten „hätte man besser draußen gelassen“.

Änderungen verlangte Schmidt auch in der Politik für die neuen Länder. „Wir müssen der Wertschöpfung in Ostdeutschland einen Vorsprung einräumen“, forderte der Altkanzler im FOCUS-Interview, „zum Beispiel durch die Halbierung der Mehrwertsteuer“ oder „durch Befreiung von Tausenden bürokratischen Genehmigungsvorschriften, die ein normaler Handwerksmeister oder ein Einzelhändler nicht durchschauen kann“.

Unmut über den Westen

Bislang seien diese Ansätze gescheitert, weil die westdeutschen Ministerpräsidenten dieselben Änderungen auch für ihre Länder verlangt hätten. „Die ökonomische Vereinigung ist bisher nicht wirklich geglückt. Weil die große Mehrheit in Westdeutschland sich dagegen wehrt, dass der Osten einen Vorteil bekommt, hat sie verhindert, dass der Aufholprozess des Ostens wieder in Gang gesetzt wird.“

Schmidt kritisierte auch die Einstellung zahlreicher Politiker, die sich zu wenig um das Gemeinwohl kümmerten. „Die Politiker sind zum Dienst am öffentlichen Wohl berufen – dazu sind sie gewählt.“ Manche gingen aber heutzutage in die Politik „um was zu werden, oder was zu sein. Heute gibt es zu viele, die vor allem Karriere machen wollen“, kritisierte der SPD-Politiker. Dazu trage auch das „Riesenparlament mit 600 Abgeordneten“ und das Wahlrecht bei, das eine positive Auslese erschwere. „300 in Wahlkreisen direkt gewählte Abgeordnete würden völlig genügen.“