Handlanger

Natürlich,-man hat sich vor der Versicherungswirtschaft mal wieder in den Dreck geworfen. Mal wieder- weil der Schröder schon mal damit anfing.

Das Umlagefinanzierte Rentensystem funktioniert nicht mehr, so seine verbale Diarrhö!

Klar, wenn einem die Versicherungswirtschaft im Nacken sitzt weil der Gewinn den Analysten und Vorständlern nicht mehr ausreicht.Man muß sich etwas einfallen lassen.

Aber wie die Bürger betrügen. (Vorgeschichte:)

Mit Leuten wie Maschmeyer, “Rentenexperten” wie Herrn Rürup, ( im Vorstand der AXA und bei der Gothaer Versicherung und Vorstandsvorsitzender der mannheim research institute for the economics of aging (mea)) , bezahlt von der privaten Versicherungswirtschaft. Herrn  Raffelhüschen ( ERGO, Victoria) . Diese Rüropp-Kommision kommt dann mit dem Riester  zu dem Ergebnis, dass  man die normale Rente schlecht reden und sie um 25 % senken  muß. Schröder senkt und damit ist sie natürlich zu niedrig und man soll privat vorsorgen.

(Quelle: Die Anstalt)

Schröder hat also seine Macht  missbraucht.  Ist das nicht Regierungskriminalität?

Jetzt steht die Versicherungswirtschaft wieder in der Tür. Diesmal geht es aber ums Schlechtreden der Rendite aus den Lebensversicherungen.

Natürlich muß der, durch verfehlte Finanzpolitik, schleichend enteignete Bürger einsehen,

dass die Versicherungswirtschaft  trotz riesiger Gewinne die damals versprochenen Überschüsse an die Einzahler natürlich nicht komplett auszahlen kann. Der eigenen Gewinne wegen!.

Und wieder werden die Regierenden zu Enddarmbewohnern dieser jammernden Versicherungswirtschaft.

 Hinweis:

Bei den obigen Bemerkungen handelt es sich ausschließlich um meine Meinung!   Die Meinung anderer Mitglieder kann durchaus abweichend sein.
D.Schlei

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Belastung für Kunden von Lebensversicherungen

04.06.2014, 11:27 Uhr | rtr, dpa, AFP

Bundesregierung bringt Elterngeld Plus auf den Weg. Die Bundesregierung bringt Änderungen bei der Lebensversicherung und dem Elterngeld auf den Weg (Quelle: dpa)

Die Bundesregierung bringt Änderungen bei der Lebensversicherung und dem Elterngeld auf den Weg (Quelle:dpa)

Die Bundesregierung hat am Vormittag zwei neue Gesetze auf den Weg gebracht – eins zum Schutz von Lebensversicherern, das andere für das Elterngeld Plus. Nach dem beschlossenen Gesetzentwurf sollen Versicherer entlastet werden, indem sie Kunden künftig in geringerem Ausmaß an bestimmten stillen Reserven beteiligen müssen. Junge Eltern sollen künftig bis zu 28 Monate lang Elterngeld beziehen können, wenn sie nach der Geburt eines Kindes in Teilzeit arbeiten.

Bislang wird das Elterngeld für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen Mütter oder Väter währenddessen in Teilzeit wieder in den Job ein, verlieren sie einen Teil ihres Anspruchs. Mit dem Gesetz von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) können Eltern in Teilzeit die Leistung künftig bis zu 28 Monate und damit doppelt so lange erhalten wie bisher. Es beträgt dann maximal die Hälfte des regulären Elterngeldes.

Teilen sich beide Elternteile die Betreuung des Kindes und arbeiten parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie noch einen Partnerschaftsbonus. Für vier weitere Monate können sie dann das Elterngeld Plus beziehen. Mit dem Gesetz soll auch die Elternzeit flexibler werden. Zwischen dem dritten und achten Geburtstag eines Kindes können Eltern künftig für 24 Monate eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Bisher ist dies nur für zwölf Monate möglich. Die Neuregelungen sollen zum 1. Juli 2015 in Kraft treten.

Einbußen für Versicherungskunden

Bei Kapitallebensversicherungen sollen langfristige Garantiezusagen an alle Kunden Vorrang haben. Alt-Kunden müssen hier mit Einbußen rechnen. Auch soll der Garantiezins für Neuverträge zum 1. Januar 2015 von 1,75 auf 1,25 Prozent gesenkt werden.

Mit zugleich strengeren Vorgaben für Unternehmen soll gesichert werden, dass die Versicherer ihre Leistungsversprechen einhalten. So kann die Aufsicht eine Ausschüttungssperre an Aktionäre verhängen. Hintergrund ist, dass Versicherer wegen der Niedrigzinsen Probleme haben, frühere Zusagen einzuhalten. Die Versicherungsbranche lehnt wesentliche Teile des Maßnahmenpakets aber ab.

Der Staatssekretär im Bundesverbraucherschutzministerium, Gerd Billen, verteidigte dagegen die geplante Reform. “Das Gros der Verbraucher wird Vorteile haben”, sagte der frühere Verbraucherschützer im ARD-“Morgenmagazin”. Ziel der Reform sei es, “dafür zu sorgen, dass alle den Garantiezins erhalten, auf den sie sich eingestellt haben”.

Einbußen für Versicherungskunden

Bei Versicherten, deren Verträge in den nächsten drei, vier Jahren ausliefen, würden einige weniger bekommen, als sie erhofft hätten, räumte Billen ein. Die geplante geringere Beteiligung an den Bewertungsreserven könne “bis zu drei, vier, fünf Prozent der Summe ausmachen”. “Eine ganz schöne Sache ist das nicht, das gebe ich zu”, sagte Billen. Die Regierung müsse aber dafür sorgen, dass auch Versicherungsnehmer, deren Verträge erst in zehn Jahren ausliefen, den Garantiezins bekämen.

Bei der geplanten Reform müssten aber auch die Versicherungsunternehmen ihren Beitrag leisten, betonte der Staatssekretär. Die Finanzaufsicht BaFin werde mit neuen Befugnissen ausgestattet, so dass sie die Unternehmen “genau unter die Lupe nehmen” könne. “Denn es ist völlig klar – den Kunden hohe Versprechungen abzugeben und sie am Ende nicht halten zu können, das ist nicht in Ordnung.”

Zudem sei eine Ausschüttungssperre für die Unternehmen geplant. “Aktionäre dürfen nicht weiter mit Gewinnen überhäuft werden, wenn die Unternehmen Probleme haben, ihre Zusagen einzuhalten.” Die Regierung habe abwägen müssen: “Tut man was für alle, oder muss eine kleinere Gruppe ein Stück zurückstecken?”

Die Wahrheit:

7.02.2014 –  von Martin Weiß- stellv.Chefredakteur “Der Aktionär”

Allianz: Satter Gewinn, satter Ausblick, satte Dividende

Auch zwei Orkane und der Abfluss von Anlegergeldern haben Europas größten Versicherer Allianz nicht von seinem Gewinnkurs abgebracht. Der Konzern legte am Donnerstagmorgen starke Ertragszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor.

Allen Widrigkeiten getrotzt

Europas größter Versicherer Allianz hat im vergangenen Jahr trotz der immensen Flut- und Hagelschäden in Deutschland einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Unter dem Strich stieg der Gewinn um knapp 15 Prozent auf fast exakt sechs Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs auf 6,06 Milliarden Euro gerechnet.

Der operative Gewinn legte um acht Prozent auf 10,1 Milliarden Euro zu und damit etwas stärker als geplant und von Analysten erwartet.

Anleger verdienen kräftig mit

Den Aktionären winkt eine höhere Dividende: Mit 5,30 Euro je Anteilsschein soll sie rund 18 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr. Für 2014 peilt Vorstandschef Michael Diekmann einen operativen Gewinn zwischen 9,5 und 10,5 Milliarden Euro an, der damit ähnlich hoch wäre wie im vergangenen Jahr.

Fazit: Mit den guten Ergebnissen im Rücken könnte die Aktie nun  kurzfristig Kurs auf das alte 5-Jahres-Hoch bei 134,40 Euro nehmen. Der DAX-Titel bleibt ein klarer Kauf.

(Mit Material von dpa-AFX)