Gegendemo

Typisch deutsch, man rechnet sich die Dinge wieder  schön.

Man gibt die Zahlen der Pegida- Gegner an- und die anderen Zahlen??

Da heißt es beispielsweise…

Pegida und ihre Gegner: Wer mehr Leute auf die Straße brachte

“Wir sind das Volk” behaupten Pegida-Demonstranten immer wieder. Schaut man nur auf Dresden (18.000-Pegida-Anhänger – 4000 Gegendemonstranten) scheint die Sache klar zu sein. Ein Blick auf das Zahlenverhältnis zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten in ganz Deutschland lässt die Sache in einem anderen Licht erscheinen: Rund doppelt so viele Menschen demonstrierten deutschlandweit gegen Pegida wie dafür.

Ja und! Die Bundesregierung wurde auch nur von ca 9% SPD und die CDU nur von ca 13 % der deutschen Gesamtbevölkerung gewählt. Demokratie?? Und mit Tücke und List halten die sich an der Macht.
Die Leute sind unzufrieden mit den Zuständen im Land und wie sie wahrgenommen werden und gehen auf die Straße. Ihr gutes Recht!
Sie machen nur vom  Recht auf Meinungsfreiheit und dem Demonstrationsrecht Gebrauch und werden beschimpft und verunglimpft.

In Hamburg forderten bei einer Kundgebung am Hauptbahnhof mehr als 4000 Menschen Toleranz und Offenheit gegenüber Flüchtlingen und anderen Kulturen.

 

Ja wo ist die Tolleranz und Offenheit gegenüber den PEGIDA Demonstranten?

Zum Bild der Gegendemo- Leute werde ich mich nicht  auslassen. Provozierend und aggressiv, solch ein Niveau kommentiere ich hier nicht!

Hinweis: Bei den obigen Bemerkungen handelt es sich ausschließlich um meine Meinung!   Die Meinung anderer Mitglieder kann durchaus abweichend sein.

 D.Schlei

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“Wir sind das Volk”?

Pegida und ihre Gegner: Wer mehr Leute auf die Straße brachte

06.01.2015| t-online.de

klares-zeichen-anti-pegida-demonstranten-in-berlin
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“Wir sind das Volk” behaupten Pegida-Demonstranten immer wieder. Schaut man nur auf Dresden (18.000-Pegida-Anhänger – 4000 Gegendemonstranten) scheint die Sache klar zu sein. Ein Blick auf das Zahlenverhältnis zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten in ganz Deutschland lässt die Sache in einem anderen Licht erscheinen: Rund doppelt so viele Menschen demonstrierten deutschlandweit gegen Pegida wie dafür.

Ein kurzer Überblick:

Berlin

In der Bundeshauptstadt kamen rund 300 Sympathisanten des Ablegers Bärgida (“Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes”) zusammen. Ihr geplanter Zug zum Brandenburger Tor wurde allerdings von rund 5000 Gegendemonstranten behindert.

Stuttgart

In der Landeshauptstadt Baden-Württembergs demonstrierten 8000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit. Pegida-Demonstranten gab es dort offenbar keine.

Köln

In der Rhein-Metropole standen 500 Pegida-Demonstranten rund 2000 Gegnern gegenüber. Einen Zug in die Innenstadt sagten die Pegida-Leute kurzfristig ab.

Hamburg

Hier forderten bei einer Kundgebung am Hauptbahnhof mehr als 4000 Menschen Toleranz und Offenheit gegenüber Flüchtlingen und anderen Kulturen.

Rostock

800 Menschen kamen in der Hansestadt zusammen, um unter dem Motto “Willkommen im Abendland! Rostock für alle” ein Zeichen gegen eine für nächste Woche geplante Pegida-Demonstration zu setzen.

Münster

In der westfälischen 300.000-Einwohner-Stadt demonstrierten etwa 10.000 Menschen gegen Pegida.

Marburg

In der hessischen Universitätsstadt gingen 3000 Menschen gegen Pegida auf die Straße.

München

In Bayerns Landeshauptstadt stellten sich rund 2000 Menschen den rund 50 bis 60 “Muegida”-Anhängern in den Weg.

Die Zahlen aller Veranstaltungen beruhen dabei nur auf Schätzungen. Dennoch lässt sich mit aller Vorsicht folgende Rechnung aufstellen: knapp unter 20.000 demonstrierten bundesweit für Pegida, knapp über 40.000 dagegen.

Erleichterung in der Türkei

Zahlen, die auch im Ausland deutlich wahrgenommen werden: Die Medien in der Türkei reagierten erleichtert auf die gut besuchten Kundgebungen gegen Pegida in Deutschland. Dies sei ein Zeichen einer entschlossenen Haltung gegen Islamfeindlichkeit, lobten türkische Autoren. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete am Dienstag, die Menschen in der Bundesrepublik hätten angesichts der islamkritischen Bewegung “Stopp” gesagt.

Die Zeitung “Hürriyet” betonte auf ihrer Titelseite, am Vorabend sei die Beleuchtung des Kölner Doms aus Protest gegen Pegida ausgeschaltet worden. “Verdunklung gegen die Islamophobie”, lautete die Schlagzeile.

Mehrere türkische Medien widmeten der Berichterstattung über die Anti-Pegida-Kundgebungen breiten Raum. “Zorn gegen Islamophobie”, hieß es in der regierungsnahen Zeitung “Aksam”. Die ebenfalls regierungsfreundliche “Star” meldete, in Deutschland seien “Tausende gegen Islam-Feindlichkeit” auf die Straße gegangen.