Bonus

Der Bonus – Wahnsinn  geht weiter!

Diesmal waren es EU-Abgeordnete, aber  eben  wieder die von CDU und FDP, die sich gegen Vernunft und Bürgermeinung stellten. Die überbezahlten Herrschaften sind mal wieder eingeknickt, -mal eben wieder vor der Bankenlobby. Diese Selbstbediener scheinen den Hals nicht voll zukriegen. Man hat gigantische Summen versenkt, hat den Keller voller toxischer Papiere, lässt andere für die eigene Unfähigkeit bezahlen und will dann noch Boni kassieren!

Wie lange wollen wir das denn noch dulden?

Hinweis:

Bei den obigen Bemerkungen handelt es sich ausschließlich um meine Meinung!

Die Meinung anderer Mitglieder kann durchaus abweichend sein.

D.Schlei

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Nachfolgend lesen Sie die Mitteilung von campact, die ich vorhin erhielt.

innerhalb von 48 Stunden haben fast 100.000 Menschen den Appell für eine Begrenzung der Bonuszahlungen von Fonds-Managern unterzeichnet. Doch die Europa-Abgeordneten von Union und FDP stellten leider trotzdem die Interessen der Fonds-Manager über die von uns Bürger/innen – und ließen die Regelung mit knapper Mehrheit scheitern. Nur ein CSU-Abgeordneter, Martin Kastler, stimmte für die Begrenzung der Bonuszahlungen – ebenso wie alle Abgeordneten von SPD, Grünen und der Linken.Die schnelle Reaktion der Campact-Aktiven war dennoch wertvoll: Wir haben für diese wichtige, von den Medien wenig beachtete Entscheidung Öffentlichkeit geschaffen. Auch wenn unser gemeinsamer Druck diesmal nicht fruchtete, könnte er Folgen haben. Unsere Erfahrung zeigt: Europa-Abgeordnete stimmen verantwortungsvoller ab, wenn sie wissen, dass ihr Handeln von vielen Menschen dauerhaft verfolgt wird. Bald steht eine weitere EU-Richtlinie auf der Tagesordnung, die Schattenbanken regulieren soll. Auch hier wird es darum gehen, Obergrenzen für Manager-Boni festzulegen.Mit einigen Stimmen mehr könnte es bei der nächste Abstimmung reichen. Um die Finanzmärkte wieder unter Kontrolle zu bekommen, brauchen wir einen langen Atem.

Vielen Dank für Ihr Engagement und herzliche Grüße

Ihre Maritta Strasser, Campaignerin