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11.09.2010 Informationsstand beim  Plauener Herbst

Trotz des uns kurzfristig und für mich völlig unverständlich, anderen zugewiesenen Stellplatz, fanden uns viele Plauener.

Zugegeben, wir hätten etwas mehr Leute erwartet. Hatten gehofft, dass sich einige Nichtwähler bei uns melden, die mit den angeblichen Volksparteien nichts mehr verbindet.

Interessant waren die angesprochenen Themen dennoch.

Wichtig war vielen, dass wir bei dem neuen Landratsamt schon von Anfang an auf die Kosten schauen sollen. Sie haben begriffen, dass der Bürger mit Einschnitten rechnen muß, wenn der Prestigebau aus dem Kostenruder läuft.

Fasst alle beklagten auch die Art und Weise des Umgangs mit dem Bürger bei solchen Projekten.

Es kann nicht sein, dass diese hinter verschlossenen Türen ausgehandelt werden, der Bürger  nichts zu sagen hat, aber die Kosten aufgedrückt bekommt.

So sind sich einige sicher, dass die Verantwortlichen schon jetzt wissen, dass das Geld nicht reicht und die Anhebung der Grundsteuer erst der Anfang einer Bürgerabzocke ist.

Andere Themen waren beispielsweise die Abwanderung junger Leute, die Angst um den Arbeitsplatz und der Wohnungsleerstand.

Gut fand ich es, dass sich auch einige junge Leute für unsere Arbeit interessierten und die Satzung sowie die Kontaktadresse mitnahmen.

Verwunderung löste es bei einigen aus, dass auf unserem Informationsmaterial keine Kontonummer angeben wird auf die man etwas spenden könnte. Viele arbeiten auswärts und können uns aus Zeitgründen nicht unterstützen. Andere sind gesundheitlich nicht in der Lage bei uns mitzuarbeiten. Mit einer Spende würde man uns aber gern in unserer Arbeit fördern.

Das eine Spende an uns noch immer nicht möglich ist, ist ein Thema, das unsere Gemüter seit langem erhitzt.

Grund hierfür ist die Nichtanerkennung der Gemeinnützigkeit. Obwohl die notwendigen Punkte erfüllt sind, tut man sich mit der Bearbeitung sehr schwer. Dies, und das ist meine Sicht der Dinge, ist aber  gewollt. Kritiker und Leute die mitdenken braucht man hier nicht.

Auf unserer Internetseite werden Sie über die weitere Entwicklung dieses Falls und über andere Neuigkeiten weiter informiert.

Dietmar Schlei

Bürgerplattform