Andreas Ernstberger

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Eine neue Wahl steht an, die einer Person, die den Titel Oberbürgermeister trägt. Der Oberbürgermeister ist der Bürger der Stadt, welcher alle seine Mitbürger, deren Interessen vertritt und für sie eintritt und das gemeinsam mit den Mitarbeitern des Rathauses und der nach geordneten Einrichtungen. Ich will bei einer Wahl diese anspruchsvolle Aufgabe für Plauen angehen und mit Engagement, Mut und Zuversicht erfüllen. 

 

 

Zur Oberbürgermeisterwahl

Wahl-Progamm, Plauen, OB 2021

Positionspapier

von Einzelkandidat Andreas Ernstberger

 

Einleitung

Eine neue Wahl steht an, die einer Person, die den Titel Oberbürgermeister trägt. Der Oberbürgermeister ist der Bürger der Stadt, welcher alle seine Mitbürger, deren Interessen vertritt und für sie eintritt und das gemeinsam mit den Mitarbeitern des Rathauses und der nach geordneten Einrichtungen. Ich will bei einer Wahl diese anspruchsvolle Aufgabe für Plauen angehen und mit Engagement, Mut und Zuversicht erfüllen.

Wir können in dieser Phase der Neuwahl nicht so tun, als gäbe es die Pandemie, die Ursachen, die Auswirkungen und die Folgen nicht. Viele Menschen gehen gerade in die Knie, vieles ist in Gefahr. Wie es auch in Plauen nach der Katastrophe weitergeht, das ist noch nicht abzuschätzen. Doch ist es sicher, dass uns Plauenern ein Neuanfang und eine Erholung von dieser schlimmen Krise gelingen werden.

Meine Gedanken über die Arbeit des Oberbürgermeisters, meine Sicht auf die Stadt, die anstehenden Aufgaben, mit allem Plus und Minus unserer Kommune, die alles andere als am Rand Sachsens liegt, und doch mehr Unterstützung aus dem Freistaat verdient, habe ich in nachfolgenden Punkten aufgeschrieben:

1. Eine Bestandsaufnahme,

2. Öffentlicher Raum

3. Plauen ist …,

4. Rathaus und Bürger,

5. Plauen im 21. Jahrhundert.

 

1. Eine Bestandsaufnahme

Ein Plauen als Bilderbuch betrachtet, das produziert wurde, um Eindruck zu machen, wäre sicher eines mit bunten Fassaden, schönen Grünanlagen, kraftvolle Fotos von fröhlichen Menschenmassen bei den für Plauen typischen Festivitäten. PR also. Doch ich sehe Plauen lieber ehrlich wie einen Bildband voller Fotos und Geschichten, die die Ecken und Kanten einer Stadt veranschaulichen, die neben den bunten auch die grauen, gar dreckigen Töne zeigen. Plauen hat beides, was in einigen Punkten kein Erfolg ist.

Über 30 Jahre sind seit der politischen Wende ins Land gegangen. Vieles entstand neu, vieles verschwand. Es gab Gelingen und Misslingen. Und Plauen erlebt gerade eine Stagnation, ein Rückwärts, dies gilt es zu verändern. Plauen ist eine an und für sich lebenswerte Stadt, an und für sich meine ich, weil in dieser Kommune viele Möglichkeiten schlummern, die noch nicht oder bisher nur unzureichend genutzt wurden und werden, obschon die Menschen dazu bereit sind. Vieles wurde von den Entscheidungsträgern in Stadt, Landkreis, Land (Freistaat) noch nicht angedacht oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Die Stadt Plauen wurde bisher nicht aus einer lange währenden Phase des Verharrens befreit. Selbstzufriedenheit haftet wie ein Stempel auf dieser Starre. Und Mangel. An Finanzen, an Unterstützung, an Mut. So ist Plauen keine Großstadt geworden, die daraus folgende Überschaubarkeit ist aber durchaus auch ein Vorteil. Denn das, was die Stadt liebenswert und lebenswert macht in einem Umfeld des Überschaubaren und Vertrauten, dafür sorgen vor allem die Bürger. Es sind die Plauener, die mit ihren vielfältigen Engagements, mit ihren Ideen, ihrem Schaffen, ihren Talenten, auch aus wenigen Dingen und Möglichkeiten etwas zaubern, mit Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit, gepaart mit einem sprichwörtlichen Stolz, der einem zänkischen Bergvolk entspricht. Und dieses Schaffen der Bürger muss von einer funktionierenden Verwaltung, von den Bürgern im Rathaus, in den Behörden und in den nach geordneten Einrichtungen für die Mitbürger unterstützt werden. Der Oberbürgermeister gehört dazu, er ist vor allem einer aller Plauener Bürger, einer, der um deren Belange weiß und sich für die Plauener, für Plauen einsetzt.

Was hat Plauen? Was hat Plauen nicht? Plauen verfügt über eine mäßige Wirtschaftkraft, die Stadt bietet kulturell und sportlich einiges, gut. Doch hat die Stadt binnen der vergangenen annähernd 30 Jahre eine Rückwärtsentwicklung erlitten. Den Plauenern wurde zu DDR-Zeiten von „Oben“ eine einigermaßen komfortable Rolle am Rand der Republik zugestanden, die Bürger selbst taten hier ihres dazu, die Spitzenstadt lebenswert zu machen. Das war kein leichtes Unterfangen in einer Mangelwirtschaft. Nach der in Plauen ruhmreich mitbegründeten politischen Wende kam es aber nicht zum versprochenen Aufschwung in die Ära Blühender Landschaften. Es setzte stattdessen eine beispiellose Deindustrialisierung ein, die eine Entwicklung des Verschwindens von vielen Betrieben, Arbeitsplätzen, von zahlreichen städtischen Angeboten und Möglichkeiten nach sich zog. Rückbau. Wichtige Institutionen und Strukturen wurden entbehrlich gemacht oder in ihrer Wertigkeit eingedampft. Stichworte sind Gericht, Polizei, Fernverkehr, Nahverkehr, Ämter. Der Obere Bahnhof sieht traurig aus. Die Kreisfreiheit verschwand, Ideen für eine Kunstschule, für eine Universität gar wurden begraben. Das Krankenhaus wurde privatisiert. Plauen erhielt das Trostpflaster einer staatlichen privaten Berufsakademie mit Bildungsangeboten, die dem Weltbild der neoliberalen Ökonomie frönt statt des weltoffenen Humanismus. Die beschriebenen Geschehnisse sind nicht wie eine Naturgewalt über Plauen gekommen, sie sind Mensch gemacht, von verantwortlichen Politikern, von Interessenvertretern, denen das Wohl der Bürger Plauens zweitrangig erschienen sein muss.

Ja zurück zu Plauen als ehrlicher Bildband. Der zeigt weiter eine Stadt, in der die Zahl an Menschen, denen es nicht gut, wächst. Nach der Wende sah man zunächst keine Pfandflaschen sammelnden Bürger. Das änderte sich. Wie die Betriebe verschwanden, die Arbeitslosigkeit stieg und die Menschen aus Plauen und der Region abwanderten. Mittlerweile steigt die Zahl an Armen, an Alten, die in Müllbehältern nach Verwertbaren suchen, weiter. Bettler säumen die Bahnhofstraße, an Supermärkten stehen mehr und mehr Menschen, die nicht in der Mitte der Gesellschaft leben (können). Am Tunnel sorgt zwar das Alkoholverbot für eine gute Optik, allein, die betroffenen Menschen sind immer noch betroffen und abgekoppelt von der viel beschworenen Mitte der Gesellschaft. Die Plauener Tafel, eine soziale Hilfseinrichtung in der Schlossstraße (!), ist Anlaufstelle für Hilfsbedürftige, mehr als 500 Familien erhalten dort Woche für Woche Lebensmittelkisten. Tendenz steigend. In der Suppenküche gibt es Mittagessen für wenig Geld und im Sozialkaufhaus decken sich Plauener, die finanziell schlecht dran sind, mit Waren von A bis Z ein. Mitten im Sanierungsgebiet der Spitzenstadt entstand eine Parallelwelt von Plauenern, die nicht zur Leistungsgesellschaft zählen, eine Welt, die es nur gibt, weil Spender und Gönner Mittel und Möglichkeiten bereitstellen. Und die es gibt, weil die Gesellschaft reich und arm, Sieger und Verlierer akzeptiert.

Es ist an uns Plauenern, unsere Stadt, unsere Lebensbedingungen, unser Miteinander progressiv, einfallsreich und mutig jetzt und in die Zukunft wo immer nötig zu verbessern und neu zu gestalten. Alle Bürger mitnehmen, alle Fragen zulassen, alles prüfen, abwägen und geduldig Mögliches möglich machen, lautet meine Devise.

 

2. Öffentlicher Raum

Der funktionierender, schöner, sicherer öffentlicher Raum ist für die Menschen in Plauen, im Zentrum, den Stadtteilen, in den Ortsteilen, unsere Dörfer von Neundorf bis Großfriesen wichtiger Bestandteil sagen zu können: lebendig, lebenswert, erfahre ich bei meinen Gesprächen. Und dass es Reserven satt gibt.

-Deutliches Mehr an Grün, Bäumen, Pflanzungen (ökologisch, klimafreundlich)

-Aufenthaltsqualität in der Stadt erhöhen. Beispiel: Bahnhofstraße mehr Sitzmöbel

-Radwege, die den Namen verdienen

-Längere Ampelphasen „Grün“ für Fußgänger

-Bessere Ausstattung bestehender Spielplätze-Sport und Freizeitanlagen für die Bürger im öffentlichen Raum (Generationen übergreifend)

-Mehr Sauberkeit in der Stadt, Projekte wie „Plauen Zigarettenstummel frei“, „Hundehaufen bitte wegräumen“ gehörten dazu

-Ortskerne der Stadtteile schöner gestalten, ihre Vorteile, ihre Vorzüge, ihre Hingucker aufwerten

-die Aufenthaltsqualität am Ufer der Elster verbessern

-die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ausbauen

-Freies WLAN an öffentlichen Plätzen

-Ausstattung der Stadtteile mit Einkaufsmöglichkeiten, soziokulturelle Treffs, Filialen der Kredithäuser der Stadt

-Ortsbegehungen gegen Dreckecken, Leerstandsimmobilien

 

3. Plauen ist …-Stadt

Eigentlich können wir Plauener doch stolz sein. Wir haben ein Theater, eine Straßenbahn, wir haben eine Festhalle, ein Parktheater, ein Malzhaus, einen Stadtpark. Wir haben ein großes Stadion, zwei Freibäder (welche Stadt im Vogtland bietet mehr?), ein Schwimmbad, mehrere Einkaufszentren. Wir haben mehrere Gymnasien, Oberschulen, Grundschulen, eine Berufsakademie. Ja, diese Einrichtungen und Errungenschaften zu erhalten, das ist schon eine große Aufgabe und Herausforderung. Darüber hinaus dennoch mehr zu verlangen, ist nicht mein Ansatz von „Schneller, höher, weiter“, es steht der Gedanke dahinter, dass die Plauener vieles möglich machen wollen und können, was in der Stadt und den Menschen schlummert.

Kunststadt

Wir sind keine Stadt, in denen es Quartiere gibt, in den von sonst woher Künstler wohnen und arbeiten, Galeriestraßen das Publikum verzaubern, eine Kunstschule berühmte Adresse über Plauen hinaus ist, das Museum regelmäßig Exponate Plauener Künstler kauft und ausstellt.

Kulturstadt

Wir sind keine Stadt, die mehrere Kinos hat, die über eine lebendige Musikszene mit vielen Lokalen für Musik und Tanz verfügt. Das Parktheater plus Park haben wir – was machen wir damit? Zu wenig. Es braucht Alltagskultur, Sonntagsmatineen, spontane Kultur. Das Spitzenfest nahm hier seinen Anfang. Ich will das Fest der Plauener wieder an seinem Ursprung aufblühen lassen.Das Theater muss nicht nur erhalten, es muss ausgebaut werden. Mehr Angebote erzeugt mehr Interesse, vor allem den Kindern und dem jugendlichen Publikum gilt die Aufmerksamkeit. Den Kulturschaffenden wie den Künstlern gebührt mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung, sie sind systemrelevant. Die Stadt bietet Räume, sucht nach Finanzmöglichkeiten. Für Künstler, Vereine, Projekte.Eine Aufbruchstimmung im kulturellen wie künstlerischen Bereich würde ein größeres, vielfältigeres Angebot für die Bürger, die Gäste hervorbringen und mehr Finanzen in die Stadtkasse.

Sportstadt

Wir sind eine Sportstadt mit vielen Vereinen im Breitensport, mit einer bemerkenswerten Bilanz im Bereich des Leistungssports.Wir haben indes nicht genügend freie Sportflächen und Plätze, kaum Fitnessgeräte im öffentlichen Raum, Basketballkörbe sind eher abgehängt oder Plätze abgeschlossen, anstatt dort Würfe und Tricks probieren zu können. Eine Idee könnte zügig Realität werden: ein Waldsportplatz am Stadtpark.

Bildungsstadt

Zwei Ideen sollten nicht in der Schublade auf Sankt Nimmerlein verschwinden: eine Kunstschule, eine Universität. Auch den Bereich künstlerische Erziehung verdient viel mehr Beachtung.

 

Geschichtsstadt

Die musealen Einrichtungen in Plauen verdienen eine größere Aufmerksamkeit und Akzeptanz. Plauen hat ein Stadtarchiv, eine Bibliothek und eben auch mehrere Museen, die unser „Gedächtnis“ sind. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, die Datensammelleidenschaft für Plauener Geschichten, Dokumente, Erinnerungen zu entfachen. Gerade jetzt in diesen ereignisreichen bis tragischen Zeiten.

Junge Stadt

Der Jugend wird zu wenig geboten, die Jugend kann sich zu wenig ausprobieren, treffen, sich entwickeln.Auch die Perspektiven sind nicht rosig: die Arbeitsplatzfrage, Verdienstmöglichkeiten. Dies gilt es anzugehen: gute Jobs, gute Verträge, weg von Befristungen und Praktika. Plauen ist hervorragend aufgestellt was den Neubau von Altenheimen und den Ausbau von Leerstandshäusern zu Adressen hochpreislicher Wohnungen anbelangt. Junges Wohnen hat hingegen noch Reserven. Und warum nicht? Mehrgenerationenwohnhäuser.

Soziale Stadt

Sozial ist, wenn Mensch sich wohl und sicher fühlt, geachtet und beachtet wird und in einer Stadt mit einer umfänglichen Infrastruktur der Fürsorge leben kann. Neben den Pflichtaufgaben einer Stadt, die staatliche Angebote und Leistungen für Soziales umfassen, sind darüber hinaus viele soziale Projekte, Vereine, Institutionen tätig. Diese müssen in ihrer Arbeit gestärkt und ihre Möglichkeiten, Ressourcen und Bedingungen verbessert werden.

Partnerstadt

Plauen hat viele Partnerstädte. Allein, diese Partnerschaften spiegeln sich nicht im Leben der Plauener wider. Es scheint, als ist diese Seite der Zusammenarbeit, des Miteinanders über die Stadt und Staatsgrenzen hinaus, eingeschlafen, Doch es schlummert enorme Energie in diesen Partnerschaften. Wir müsse sie wiederbeleben die Freundschaften von Hof bis nach Steyr.

4. Rathaus und Bürger

In der Verwaltung, im Rathaus, in den nach geordneten Einrichtungen von GAV bis Museum, von Straßenbauamt bis Bibliothek sind Menschen tätig, die als Dienstleister anerkannt und gefordert sind, die unsere Mitmenschen und Mitbürger sind. Für ihre umfangreichen Tätigkeiten brauchen und verdienen sie sehr gute Arbeitsbedingungen, ein offenes, wertschätzendes Arbeitsklima und anspruchsvolle, inhaltsreiche Ziele. Ich finde, der offene Dialog, das Arbeiten auf Augenhöhe, kurze Wege in der Kommunikation, schnelle, pragmatische, mutige Entscheidungen prägen den Arbeitsstil im Rathaus. Die Infrastruktur, die Ausstattung, moderne Arbeitszeitmodelle, ein fairer Verdienst, Ausbildung, Perspektiven sind ebenfalls zu prüfende Punkte für einen Neustart auch im Rathaus. Der Bürger wird mehr gefragt sein, Transparenz, Neugier, Dialogbereitschaft, das „Offene Ohr“, die Rathausmitarbeiter gehen in die Stadt zu den Bürgern. Eine Stil und Kostenfrage sollte sein, dass der OB nicht mit einem teuren Auto fährt. Zum guten Stil gehört zudem, den Bürgern das Gefühl zu geben, nicht ausgenommen (Bußgelder) oder von oben herab behandelt zu werden. Die Mitarbeiter treten stilvoll in der Öffentlichkeit auf, dazu gehört auch, dass Sicherheitsmitarbeiter keine Sonnenbrille tragen als würde gerade ein Kriminalfilm gedreht. Die Pressestelle verstehe ich als offene Anlaufstelle für Informationen, die Bürger und Medien abfragen. Die Internetseite der Stadt ist ebenso umfangreiches Informations – und Begleitmedium der Bürger. Und ich werbe dafür, dass Bürger bald nicht mehr von schlanker Verwaltung sprechen sondern von guter.

Plauen im 21. Jahrhundert

In Plauen sehe ich heute schon eine moderne Stadt mit vielen Adressen des Handels, Wandelns, Wirtschaftens, der Unternehmungen, trotz aller Kritik, allem Fingerzeig auf Defizite. Die größte Stadt im Vogtland fühlt sich wie eine kleine Metropole an, unter 70.000 Einwohner zählt die Bevölkerung. Zehn Prozent davon sind Menschen mit Migrationshintergrund. 2021, das Stadtbild hat sich verändert. Wir sind eine internationale Stadt. Plauen ist keine Insel ohne Probleme. Die große Industrie ist weg, sei ́s drum. Wir haben kleine unternehmerische Einheiten, mittlere, Einzelkämpfer. Pionieraktivitäten ebenso wie traditionelle Firmen. Es macht Mut. Die Stadtverwaltung ist Interessenvertreter dieser Akteure in all diesen Bereichen, es gilt die Förderung und Begleitung kraftvoll und ideenreich fortzusetzen. Traditionen zu hegen und zu pflegen wie die Plauener Spitze sind ebenso Tagesarbeit wie die Unterstützung von Schwergewichten wie den Stahlbau. Die Stadt vitaler zu gestalten, gelingt mit der größeren Einbeziehung der Innenstadt, mehr Gewerke, mehr Aktivität hier ist besser als fortwährend die Auslagerung auf die grüne Wiese, in die Gewerbegebiete, deren Areale bald erschöpft sind, wird nicht noch mehr Fläche der Natur abgerungen. Apropos Natur: der städtische Wald ist städtisches Tafelsilber und von enormen seelischen wie ideellen Wert – der Wald ist unverkäuflich, ihn pflegen, ihn bewirtschaften, in genießen und sich seiner erfreuen ist absolut erlaubt.

Andreas Ernstberger

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Weitere Infos unter:

www.wahl.andreas-ernstberger.com