2.Unternehmergespraech

Dienstag 03.05.2016 das 2. Unternehmergespräch,  bei dem die vorhandenen Plätze auch wieder nicht ausreichten.

Veranstalter auch diesmal wieder die Bürgerplattform. Moderiert von Herrn Klaus Seidel, der die Gäste auch begrüßte und Herrn Dr. Förster, der uns fachlich und sachlich wieder überzeugte, vergingen die angesetzten 2 Stunden  wieder viel zu schnell. Am Abend blieben dann auch Themen unbesprochen, die wir aufs 3. Unternehmergespräch (28.06.2016,20:00 Uhr) verschieben mussten.

Um was ging es denn heute?

Es ging wieder um das angestrebte Freihandelskomplott CETA und TTIP und es ging um die Arroganz und Ignoranz der Politik bei diesem Thema.

Dr. Jörg Förster präsentierte uns dazu die folgende  Gegenüberstellung.

TTIP 1

 

 

TTIP 1a

Dr. Stormy-Annika Mildner (M.Sc.) ist seit Januar 2014 Leiterin der Abteilung Außenwirtschaftspolitik im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dort zuständig für die Themen internationale Handelspolitik, Investitionsschutzpolitik, Außenwirtschaftsförderung und Nordamerika.

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Sie kennt also die Risiken!

Selbstverständlich kann sie aber auch  ganz entspannt bleiben, denn die Kosten dieses Schwachsinns trägt, wie üblich, der Steuerzahler!

 

An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass sicher niemand etwas gegen einen fairen und freien Handel hat, das Konstrukt aber, mit Paralleljustiz und garantierten Unternehmergewinnen auf Kosten der Allgemeinheit, sollte niemand gut finden können.

 

Die Bürgerplattform übrigens, erstellt in diesem Zusammenhang eine Resolution, die an den Herrn Tillich gerichtet, sein „Nein“ zu CETA und TTIP im Bundesrat bewirken soll.

 

Bei unserem zweiten – und nicht minder wichtigen Thema- ging es um die  vogtländische Landwirtschaft.

Herr Dipl. vet. med. Valtin berichtete uns über Probleme, die manch bäuerlichen Betrieb in seiner Existenz sogar gefährden.

Die Gangster hier, große Handelsketten, die im Preiskampf untereinander, Zulieferer bis aufs „Blut“ ausnehmen. Dazu gab es in Trieb bereits eine spontane Krisensitzung der Milchproduzenten.

So zwingt der, von denen derzeit gezahlte Milchpreis,  manch Milchbauern zur Aufgabe ihres Betriebes oder führt unweigerlich in den Ruin.

Dabei sind es doch gerade die regionale Landwirtschaftsbetriebe und Bauern, die uns mit regionalen und frischen Lebensmitteln versorgen.

Agrarsubventionen

Der Begriff ist schon falsch, da es sich hierbei eher um eine Aufwandsentschädigung handelt.

Eine Aufwandsentschädigung um die vielen bürokratischen Auflagen überhaupt durchführen zu können.

 

Das 3. Unternehmergespräch findet am 28.06.2016, 20:00 Uhr wieder im by Dollys statt

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„Die Bürgerplattform klärt auf“

heißt es dazu am 21.05.2016, ab 9:00 Uhr am Tunnel.

  • Vertreter regionaler Landwirtschaftsbetriebe informieren über ihre brisante Lage
  • Vorstellung unserer Resolution
  • CETA und TTIP- die damit verbundenen Risiken für uns Bürger

Seien Sie gespannt.

Weitere Infos dazu später hier.