warum nicht

… Warum eigentlich nicht?….

Jede Woche erscheinen Leserbriefe, die, wenn sie auch mal von den Abgeordneten gelesen würden, genau die Themen ansprechen, die die Bürger bewegen.

Leider gibt es zu viele „Volksvertreter“, die inzwischen so machtverliebt sind, dass diese, des Bürgers Meinung, schon gar nicht mehr wahrgenommen wird.

Die „Obrigkeit“ , egal ob EU, Bundesregierung, Landesregierung oder teils auch Stadtparlamente, maßen sich an zu bestimmen wo es lang zu gehen hat und der Bürger hat dies dann auch gefälligst so zu tun.

NEIN- Demokratie geht anders!

Eine, wie ich meine, gute und auch sehr einfache Lösung, stellt uns da Lisa Bechert in einem ihrer genialen Leserbriefe vor.

Kurz: Abgeordnete sollten diese Leserbriefe lesen müssen! und darauf antworten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider wurde auch diesmal ihr Leserbrief wieder drastisch eingekürzt, so dass ich das Fehlende hier noch unbedingt ergänzen möchte. Wichtig, wie ich finde!

Enttäuscht schrieb sie dazu:

„Es fehlt meine wichtigste Aussage, mein Leserbrief ist zum Blabla degradiert, wie es schon oft geschah.
Ich hatte einen Vorschlag unterbreitet, schließlich wollen wir nämlich nicht nur meckern! „

So sollte es eigentlich weitergehen:
“ Der Zweck eines Leserbriefes erfüllte sich, wenn er Beachtung findet bei den Menschen, deren Amt es ermöglicht,
Einfluss zu nehmen auf die gesellschaftlichen Entscheidungen. Das sind unsere Volksvertreter.
Deshalb schlage ich meiner Presse vor, auf der Seite „Leserforum“ eine Antwortecke für unsere Mandats- und Amtsträger
zu reservieren, wo sie Lesern antworten, zumindest auf einen Teil der angeführten Probleme reagieren können. Vielleicht
monatlich, etwas so: „Hier berichten unsere Politiker“.
Ist zwar nicht weltbewegend, wäre aber hilfreich. Die „Freie Presse“ könnte unter Beweis stellen, dass ihr tatsächlich die
Meinung eines Lesers wichtig ist, indem sie hilft, die öffentliche Bedeutsamkeit eines Leserbriefes zu erhöhen. Gleichzeitig ist es für einen Mandatsträger eine verpflichtende Herausforderung, sich über seine Haltung vor der Öffentlichkeit offenbaren zu müssen.
Ich denke, das würde unserer schwächelnden Demokratie und uns allen gut bekommen.“

Es ist den etablierten Parteien gelungen, demokratische Opposition im Land so gut wie ganz auszuschalten und außerparlamentarische Reaktionen der Bevölkerung von vorn herein als undemokratisch zu verkaufen. Dazu gehört, wie die WsD Plauen verleumdet und selbst von den Jusos, den Linken, den Grünen und von Kirchenvertretern ins Abseits gedrängt wurde. Und dazu gehört auch die Missachtung der Lesermeinungen durch die etablierten Politiker.
Gerade in diesem beispielhaft demokratischen Mitgestaltungsversuch Tausender Lesebriefschreiber konzentriert und offenbart sich die Klugkeit unserer Bürger, ihr Streben nach angemessener Gerechtigkeit, nach inneren und äußeren Frieden und ihr Wunsch, teilnehmen zu wollen an der Gestaltung unserer Demokratie. Vergeblich! Mit dem Erscheinen eines Leserbriefes ist sein Dasein beendet. Aus und vorbei!
In der nächsten Woche folgt die nächste Briefserie mit gleichem tragischem Schicksal.

Ein unnscheinbares, aber ein aussagekräftiges Indiz für die Ignoranz öffentlicher demokratischer Meinungsäußerungen durch die etablierte
Politik. Da sollte sich doch keiner wundern, wenn sich  Enttäuschungen einstellen, wenn eine Abkehr von den Parteien erfolgt, wenn sich verhaltener Zorn, gar Hass aufbauen! Doch die Politiker fühlen sich daran unschuldig.
Solange das gesunde Korrektiv einer Demokratie, die Einflussnahmen durch das Volk, missachtet und ausgelöscht wird, kann keine Demokratie im Sinne der Mehrheit eines Volkes mehr funktionieren.
Daran ändert auch der snobistisch aufgeblähteste  Bundeskanzler nicht, der  jedem im Volk verspricht, was er sich wünscht, aber nicht daran gewöhnt scheint, hinzuhören, was gesagt oder gefragt wird, der in Rage gerät, sobald er konkret zu werden hat. Was sollte daraus werden, wenn es erst an die Umsetzung seiner Versprechen geht?
 
Eine bessere und sichere Situation im Land kann nur erreicht werden, wenn die Politik nicht mehr jeden Andersdenkenden  zum Feind
stempelt, Kritisierende nicht ausgrenzt oder in der Presse einer Verhöhnung oder der Ignoration aussetzt. Viele Fehler der Regierenden,  teure Korrekturmaßnahmen zur Schadensgebrenzung auf vielen Gebieten unseres gesellschaftlichen Lebens hätten vermieden werden können. Stets gab es Bürger, die rechtzeitig und in korrekter Form darauf hinwiesen. Eben auch in Leserbriefen.
Nur im guten Einvernehmen mit allen Bürgern, soweit sie nicht als Verbrecher gelten,  also nur  – mit dem Volk – kann vernünftiges und angenehmes Leben im Land einkehren. Dazu fordern wir, dass die vernünftigen Stimmen des Volkes respektiert werden. Rechtzeitig und auf allen Ebenen.
Dazu gehört auch, dass Leserbriefe nicht umsonst geschrieben werden.