waffen

Lesen Sie hier eine sehr treffende Antwort auf einen Artikel in der Freien Presse vom 25.01.2018. von Lisa Bechert

———————————————————————————————————————————-

„Warum die Begrenzung der Waffenexporte nicht so einfach ist.“

Nicht weiter so!

„Es ist doch eine große Schande für dieses Land, dass wir inzwischen zu einem der größten Rüstungsexporteure geworden sind. Sie Bundesregierung hat sich zum Handlungsgehilfen der Rüstungsindustrie machen lassen.“
Diese Erkenntnis hat sich in ihrer Bedeutsamkeit seit 2013 ständig erhöht.
Gewinne sind im Frieden kaum zu erzielen. So sorgen selbst sich demokratisch gebende Regierungen dafür, dass für alle Arten von Rüstungsgütern eine ständige Nachfrage besteht, handeln doch selbst Gabriel und Merkel unter dem Zwang der Rüstungsmagnaten und deren Lobbyisten.
Damit trägt Deutschland eine hohe Mitschuld an den kriegerischen Auseinandersetzungen auf den Kontinenten unserer Welt, an den Kriegen und dem Elend von Millionen Menschen. Sind nicht diejenigen, die dafür sorgen, dass die Rüstungsindustrie boomt in ihrer Wirksamkeit schlimmer als Terroristen, als die gefährlichsten Rassisten, als Fremdenhasser und Menschenfeinde? Selbst wir, samt unseren Regierenden, sind ihnen ausgeliefert, haben die Folgen zu tragen: die Integration der übergroßen Masse an Flüchtlingen, die uns fast unlösbare Probleme bereitet, die soziale Bedingungen verschärft, hier wie dort Ängste auslöst, zu Auseinandersetzungen führt, vor gegenseitiger Gewalt nicht Halt macht.
Unsere hohen Volksvertreter haben weder aus den Massenprotesten und den Warnrufen des Professor Patzelt von vor zwei Jahren – noch durch den Ausgang der Wahlen etwas gelernt; wälzen ihre Schuld an diesem verhängnisvollen Zustand im Land auf ihr Volk ab, das sich zunehmend von ihnen entfremdet.
Und unsere Presse? Steht weiterhin auf ihrer Seite. Versucht zu beweisen, dass z. B. eine Begrenzung von Waffenexporten nicht so einfach ist:
Seht es nur ein, liebe Leser, nehmt es hin! Waffengeschäfte lassen sich nicht stoppen, und denkt an die Arbeitsplätze, die verloren gingen. Das sieht in der Statistik sehr hässlich aus! Bedenkt auch, dass man Partnerländer nicht verprellen darf!
Wenn Gebriel, wie die Presse weiter informierte, nicht federführend ist, sind es neben und hinter ihm eben andere, die uns da hineingeritten haben, die uns einer ernst zu nehmenden, gefährlichen Zukunft ausliefern.
Mit einer Groko wird sich daran nichts ändern.

Dass zu verhindern, kann nur eine Kraft schaffen: eine zusammenstehende wirksame demokratische Opposition in den Parlamenten und im Volk. Über Parteigrenzen hinweg! Die Losung von einst: „Nur gemeinsam sind wir stark!“ schwelt im Volk weiter. Sie braucht jedoch Befürworter, Initiatoren, Organisatoren und viele Anhänger.
Unter dieser Voraussetzung, wahrscheinlich nur unter dieser Bedingung – wäre eine Minderheitsregierung wahrscheinlich nicht die schlechteste Lösung.

Liebe Journalisten, entzieht euch jeglicher Bevormundung, helft durch eure Beiträge, uns zu unterstützen, dass es kein „Weiter so!“ geben wird.
Lisa Bechert